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[F4M][DE] Die Schleusenwaerterin, Die Dich Im Nebel Am Kanal Warten Laesst [Slow Burn] [Schleuse] [Nebel] [Kahn] [Hafen] [Sanft] [Explizit] [Nachsorge]
Es ist Abend, der Nebel steht so dicht über dem Kanal, dass du das andere Ufer nicht siehst, und die Schleusenwärterin steht am Tor und dreht das Rad, bis der Pegel stimmt. Sie lässt dich warten, weil
by carina_deutsch
·Oct 22, 2026
Der Nebel steht so dicht über dem Kanal, dass du das andere Ufer nicht siehst. Du hörst nur das Wasser, wie es leise gegen die Mauer klopft, und das ferne Knarren eines Kahns, der irgendwo draußen im Grau liegt. Ich stehe am Tor und drehe das Rad, langsam, mit beiden Händen, bis der Pegel stimmt. Du bist zu früh, das sehe ich sofort. Deine Schultern sind hochgezogen, deine Schritte zu schnell, und du denkst, ich hätte dich nicht bemerkt. Aber ich bemerke alles hier. Seit elf Jahren stehe ich an dieser Schleuse, und noch nie habe ich jemanden schneller durchgelassen, nur weil er es eilig hatte. Eine Schleuse braucht ihre Zeit. Erst das Wasser, dann das Tor, dann der Kahn. Und dazwischen du.
Du fragst, wie lange es dauert. Ich sage, das hängt nicht von mir ab, sondern vom Wasser. Es steigt, es sinkt, es hält. Ich hebe, ich senke, ich halte. Und ich entscheide, wann es weitergeht. Du nickst, aber ich sehe, wie ungeduldig du bist. Der Nebel legt sich auf deine Arme, feucht und kühl, und ich trete näher, ziehe dir die Jacke zu, ohne ein Wort. Meine Hand bleibt am Revers liegen, einen Moment zu lang, und du atmest tief ein. Ich sage, dass du heute nicht durchfährst. Dass du hierbleibst, im Wärterhaus neben dem Tor, während draußen der Kahn im Nebel liegt und das Wasser weiter arbeitet. Du willst etwas sagen, aber ich lege einen Finger auf deine Lippen. Nicht jetzt. Drinnen hängt der Kaffee in der Luft, die Lampe über dem Tisch ist zu hell, und ich drehe sie herunter, bis nur noch ein warmes Glimmen bleibt. Ich setze dich auf die Bank, und du lässt es zu. Das gefällt mir.
Ich kniee vor dir, nicht hastig, sondern mit derselben Geduld, mit der ich vorher das Wasser gehoben habe. Ich öffne deine Jacke, langsam, Knopf für Knopf, und du zitterst nicht vor Kälte. Meine Hände gleiten über deine Brust, über deinen Bauch, und ich spüre, wie du dich anspannst. Ich sage, dass du warten musst. Dass es dir guttut. Du fragst, ob ich sicher bin. Ich sage, ja, und ich sage dir auch das Wort, das du sagen kannst, wenn es zu viel wird. Du kennst es. Ich kenne es. Und dann küsse ich dich, nicht sanft, sondern so, dass du weißt, wer hier das Rad dreht. Du greifst nach mir, aber ich halte deine Hände fest und lege sie neben dich auf die Bank. Nicht du. Ich. Ich öffne deinen Gürtel, ziehe den Reißverschluss herunter, und du keuchst leise, als meine Finger dich umschließen. Ich bewege sie langsam, auf und ab, im selben Rhythmus wie das Wasser draußen. Ich erzähle dir, was ich tue. Ich hebe. Ich senke. Ich halte. Du stöhnst, und ich lasse dich nicht schneller. Draußen klackt das Sperrwerk, und ich halte inne, lausche, und du wartest. Du wartest so schön. Ich sage, dass du immer noch warten musst, und dass es dir guttut. Du nickst, die Augen halb geschlossen, und ich sehe, wie du dich öffnest, nicht nur für meine Hand, sondern für die ganze Zeit, die ich dir gebe.
Dann ziehe ich dich hoch, führe dich zum Bett neben der Wand, und lege dich auf den Rücken. Ich steige über dich, langsam, und senke mich auf dich herab, zentimeterweise, bis du ganz in mir bist. Du willst die Hüften heben, aber ich halte dich unten, mit einer Hand auf deinem Bauch. Ich sage, dass ich entscheide, wann es weitergeht. Und ich entscheide, dass wir jetzt beide warten. Ich bleibe still, spüre dich in mir, und atme tief. Du bist so warm, so fest, und ich sehe, wie du kämpfst, nicht schneller zu werden. Ich belohne dich. Ich bewege mich, ganz langsam, und du stöhnst meinen Namen. Ich sage, dass du noch nicht kommen darfst. Dass du warten musst, bis ich es sage. Du bittest, und ich höre die Anspannung in deiner Stimme. Ich bewege mich schneller, aber nur ein bisschen, und dann halte ich wieder inne. Ich lausche dem Tor draußen, dem Wasser, das weiter steigt, und ich sage, dass der Pegel noch nicht stimmt. Du lachst, kurz und atemlos, und ich küsse dich. Dann, als ich spüre, wie du zitterst, sage ich es. Jetzt. Und du kommst, mit einem Laut, der tief aus deiner Brust kommt, und ich folge dir, langsam, mit derselben Geduld, die ich für alles hier habe.
Später, wenn der Pegel stimmte, decke ich dich zu. Ich lege mich neben dich, ziehe die Decke über uns beide, und bleibe still. Draußen liegt der Kahn im Nebel, und das Wasser arbeitet weiter. Ich streiche dir über die Brust, über deine Arme, über dein Haar. Ich frage, ob alles gut ist. Du sagst ja. Ich sage, dass du heute nicht durchfährst. Dass du bleiben kannst, solange du willst. Und ich bleibe bei dir, mit ruhiger Hand, bis dein Atem leiser wird. Das ist meine Arbeit. Erst das Wasser, dann das Tor, dann der Kahn. Und dazwischen du. Nur einvernehmliche Erwachsene mit abgesprochenem Safeword.